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über xPloris

xPLORIS wurde im Jahr 2021 von passionierten Tauchern gegründet, die das Ziel hatten, neue Tauchplätze zu explorieren und zu kartografieren. Die Spezialisierung auf die Unterwasserarchäologie erfolgte, als xPLORIS durch Zufall auf altertümliche Mauerreste gestossen ist.

xPLORIS wird über Die Tauchermanufaktur (80CUFT by Petar Ljubicic) organisiert und mit Equipment, Materialien, Gasen und Infrastruktur versorgt. Es besteht jedoch kein finanzielles Interesse hinter der Arbeit von xPLORIS und die Einnahmen werden zu 100% in die Projekte vom xPLORIS investiert.

Ziele von xPLORIS

  • Entdeckung von historischen Tauchplätzen in den Gewässern der Schweiz, Deutschland und Frankreich.

  • Erhebung und Dokumentation von Daten für Forschungseinrichtungen und Museen.

  • Unterstützung von Archäologen bei komplexen Tauchprojekten.

  • Schutz von Kulturgütern.

  • Förderung der Begeisterung für Unterwasserarchäologie in der Bevölkerung.

  • Sensibilisierung von Tauchern für Unterwasserarchäologie

Grundsätze von xPLORIS

  • Uns ist der Schutz von Kulturgütern wichtig, deswegen werden Fundplätze im ursprünglichen Zustand belassen.

  • Ohne Anweisung der Behörden werden keine Gegenstände geborgen.

  • Unsere Sicherheit und der Schutz von Flora und Fauna hat den höchsten Stellenwert bei unseren Projekten.

Finanzierung von xPLORIS

  • Crowdfunding

  • Spenden von Stiftungen, Privaten und Firmen

  • Unterstützung der Kantone

  • Private Finanzierung durch die Mitglieder

Was ist citizen science?

Dies ist ein Auszug von https://www.schweizforscht.ch/

Was ist Citizen Science?


Hier findest du mehr zum Begriff «Citizen Science».

Citizen Science (CS) bezieht sich auf eine wissenschaftliche Methode. Sie wird auch partizipative Wissenschaft genannt. Diese Methode ermöglicht Bürger:innen, als freiwillige Wissenschaftler:innen tätig zu sein und zwar gemeinsam mit akademischen Wissenschaftlern. Zusammen produzieren sie wissenschaftliche Erkenntnisse. In verschiedenen Praktiken, Disziplinen und Situationen angewandt, bietet Citizen Science einen Mehrwert für die Forschung und die Gesellschaft. Zudem stärkt Citizen Science das gemeinsame Lernen aller an Citizen Science Beteiligten (Definition der Arbeitsgruppe Schweizer Citizen-Science-Prinzipien). Fragen wie

  • Wann setzt der Heuschnupfen ein?

  • Wie steht es um die Biodiversität in der Schweiz?

  • Wie verändern sich die Dialekte im Laufe der Zeit?

  • Wie verhalten sich selten gewordene Brutvögel?


Werden von einem Teil der interessierten Bevölkerung mit grossem Engagement bearbeitet. Sie werden daher als Citizen Scientists bezeichnet. Neugier und Faszination für bestimmte Themen und Forschungsprozesse führen dazu, dass gemeinsam Wissen geschaffen wird. Dies kann in Kooperation mit wissenschaftlich-öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten, Museen oder anderen Institutionen geschehen, aber auch durch private Initiativen von Personen und Organisationen.

Lange Tradition


Die Forschung existiert schon viel länger als die Universitäten, wie wir sie heute kennen. Als im Mittelalter in Europa die ersten Universitäten gegründet wurden, gab es bereits Expeditionen und Forscher:innen, die ohne die Unterstützung von Hochschulen auf Forschungsreisen gingen. Citizen Science ist sozusagen die Urform der Forschung. 

In der Schweiz wurde 1815 die Helvetische Naturwissenschaftliche Gesellschaft gegründet, eine Vereinigung von Schweizer Amateurforscher:innen, die den Weg für die heutige Akademie der Naturwissenschaften Schweiz ebnete.

 

Spektrum


Neben der inhaltlichen Bandbreite der ganzen Wissenschaften, von der Sammlung von Wetterdaten für die Klimatologie bis zur Erkennung von musikalischen Ohrwürmern in der Hirnforschung, gibt es in der Citizen Science auch einen riesigen Methodenspielraum. Die Digitalisierung hat Citizen Scientists noch einmal neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnet. Die Arten von Citizen-Science-Projekten sind vielfältig und der Einbezug von Freiwilligen unterschiedlich intensiv (siehe untenstehende Abbildung).

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