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Projekte

EXPLORATION ST.ANNA LOCH UND INSELI, RHEINFELDEN

 

Das Inseli in Rheinfelden ist ein sagenumwobener Ort mit einer reichen Geschichte, von den Römern bis zur Fertigstellung der neuen Rheinbrücke 1912 hat dieser Ort viel Erlebt. 

 

Das Inseli war immer schon von zentraler Bedeutung für die Region, da es eine Überquerung über den Rhein vereinfachte und eine ideale Ausgangslage für eine Brücke herstellte. 


Es wird stark davon ausgegangen das die Römer das Inseli für einen Wachtturm oder eine kleine Festung benutzt haben, jedoch gibt es noch keine Archäologischen Beweise dafür. 


Auf dem Inseli errichteten im 10. Jahrhundert die Grafen von Rheinfelden wegen ihrer strategisch günstigen Lage die Burg Stein. Nach dem Tod von Rudolf von Rheinfelden bewohnten die Zähringer und später der König Rudolf von Habsburg die Burg. 1446 wurde sie im Krieg zwischen Österreich und Basel geschleift. Von 1685-1745 stand auf dem Felsen auch eine Artilleriefestung die dann von den Franzosen zerstört wurde. 


In der Geschichte von Rheinfelden gab es immer wieder Kriege und Konflikte bei denen die Brücken über den Rhein zerstört wurden 


Heute ist es eine schöne Parkanlage mit Blick auf den Rhein und die Altstadt.

Unterwasser ist jedoch noch immer sehr wenig bekannt, das St. Anna Loch biete viele Mysterien und hat Generationen zum Träumen angeregt.

Entstehung des Projektes 

Achtung: Dieser Tauchplatz birgt einige Gefahren, wir empfehlen es nicht dort zum spass zu tauchen.

 

Ein Mitglied von uns, Petar, ist in Rheinfelden geboren und aufgewachsen. Seine Jugend hatte er oft auf dem Inseli und am Rhein verbracht. Oft fragte er sich wie die Untiefen des  St. Anna Lochs in Wirklichkeit aussehen und ob die wilden Geschichten war sind.

2015 hat ihn die Unterwasserwelt noch immer nicht losgelassen und er hat angefangen zu Tauchen. 2021, viele Tauchgänge und Weiterbildungen später, fühlte er sich sicher genug um seinen Kindheitstraum zu erfüllen und selber beim St. Anna Loch zu Tauchen.

 

Dieses Abenteuer gestaltete sich aber schwieriger als Gedacht, niemand kannte sich aus an diesem Tauchplatz und keiner wollte mit ihm an dieser stelle Tauchen. Nach unzähligen Stunden in Bibliotheken und im Internet war sein Entschluss gefasst, dieses Abenteuer in Angriff zu nehmen. 

 

Im Herbst 2021 waren die Rahmenbedingungen günstig und er entschloss sich den ersten Tauchgang zu machen. Da er zu diesem Zeitpunkt keinen Buddy hatte, musste er diesen Tauchgang alleine machen (Anmerkung: Er ist ausgebildeter SDI Solodiver und hatte zu dem Zeitpunkt schon unzählige komplexe Tauchgänge alleine gemacht). 

Die ersten Tauchgänge waren anspruchsvoll und er gestaltete sie sehr konservativ.  Nach unzähligen weiteren Tauchgängen, diversen Überraschungen und vielen Gesprächen mit interessierten Leuten, faste er den Entschluss diese Projekt zu starten.

Mit ein paar Freunden gründete er xPLORIS. Unser erstes Projekt will es jedem ermöglichen, auf einer sicheren Weise Einblicke in das St. Anna Loch gewinnt und die generierten Daten der Wissenschaft zu Verfügung zu Stellen.

Projekt Ziele

Dieses Projekt dient dazu, Daten im Rhein um das Inseli zu generieren. 
Die erhobenen Daten werden in der Form eines oder mehreren Prospektionsberichten mit folgenden Parteien geteilt. 


•    Kantonsarchäologie Aargau 
•    Fricktaler Museum
•    Stadt Rheinfelden
•    Personen, Stiftungen oder Firmen die das Projekt finanziell ungestützt haben.


Fotos, Informationen und Ausgedruckte 3D Modelle werden dem Fricktaler Museum und Somit der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

Dieses Projekt beinhaltet folgende Ziele: 
•    Generierung eines 3D Models von St. Anna Loch und den Gewässern um das Inseli.
•    Erforschung der Unterwasserbereiche um das Inseli.
•    Entdeckung, Nummerierung und Dokumentation von Fundstücken.
•    Erstellung von Fotos und Videoaufnahmen.
•    Erstellung von 3D Modelle (Fotogrammmetrie).
•    Erstellung eines oder mehrerer Prospektionsberichte.

•    Bergung von Zivilisationsmüll (z.B Bergung illegal entsorgter Fahrräder)
 

Partner

Unsere Daten werden mit folgenden Partnern geteilt:

•    Kantonsarchäologie Aargau 

•    Fricktaler Museum

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